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Eine feine "Spezies" - Social Entrepreneurs

Wir haben diesen Monat wieder einmal kräftig im Social Impact Lab Leipzig mitgemischt und die ‚Spezies‘ der Social Entrepreneurs unterstützt. Vom Pitch-Training über Geschäftsmodellentwicklung bis hin zum Testen kritischer Annahmen im stets gut gemeinten Vorhaben begleiten wir die Teams an mehreren Workshop Tagen im Laufe ihres 8-monatigen Stipendiums am Lab.

 

 

In dieser Zeit schärfen die Gründer*innen ihre Idee und arbeiten hart daran, diese als gefördertes Projekt oder tatsächlich als Geschäft schnell auf die Straße zu bringen.
Jedes Mal aufs Neue ist es spannend und bereichernd zu entdecken, was die Gründer*innen antreibt und mit welchen Ideen sie ans Lab kommen.

 

Es sind manchmal die fixen Ideen, und oft die sich häufenden Momente des „Muss DAS eigentlich so sein?“ und „Man müsste doch mal …“- s die mit der Zeit zu einer persönlichen Vision werden und einen Missstand, ein gesellschaftliches Problem, lösen wollen. Immer öfter sind es auch persönliche Geschichten, der Social Entrepreneurs: bedeutende Erlebnisse, besondere Begegnungen oder ganz einfach die Suche nach einer Arbeit mit Sinn, die sie dazu antreibt zu gründen, auch wenn sie „eigentlich nie ‚Unternehmer‘ werden wollten“.

 

Diese unternehmerische Bewegung, die zunächst vielleicht nach einer Mischung aus Steve Jobs und Mutter Theresa klingt, ist nicht hürdenfrei. Das Social Entrepreneurship hängt oft von Fördermitteln ab und kämpft mit längeren Entwicklungszeiträumen – denn ‚nebenbei‘ müssen die Gründer oft arbeiten, um den Lebensunterhalt zu sichern.

 

Doch selbst, wenn das Finanzielle zunächst in Sack und Tüten ist, gilt es unternehmerische Herausforderungen auf dem Schirm zu haben, die sich dann doch von denen der ‚großen‘ Unternehmen gar nicht unterscheiden:
Wer ist eigentlich unser Kunde und was tun wir ihm Gutes mit unserem Angebot?
Wie kommen wir an ihn heran?
Wie organisieren & strukturieren wir uns als Unternehmen bestmöglich?
Wie finden wir zu uns passende Mitstreiter & Potentiale?

 

Da können die innovativen Gedankenflüge schon einmal Staub ansetzen, wenn versucht wird sie auf eigene Faust zu lösen.Umso wichtiger sind folglich Institutionen wie u.a. die Social Impact Labs, die Stipendiaten Hilfestellung geben, um ihren Weg mit all’ dessen Hürden beschreiten zu können. Für mehr nachhaltige Zwischenfreu-Momente!

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