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Storytelling bei Burda - Powerpoint-Ping-Pong

München 01. Juni 2016, Maxvorstadt um 8 Uhr morgens. In der Abteilung der Corporate Communications ist es am Morgen noch still und unbewegt, während Natalie den anstehenden Workshop im Meetingraum vorbereitet. „Überzeugend präsentieren mit Storytelling“ wirft dort der Beamer an die Wand – das Ziel der kommenden 2 Tage Arbeit.

 

Als Abteilung für PR ist das Erzählen von Geschichten täglich Brot der Mitarbeiter: Sie geben Pressemitteilungen heraus, schärfen Markenbotschaften und ebnen den Weg für diese nach draußen zum Kunden.

Dabei wird es ihnen oft nicht leicht gemacht. Z. B. wenn das Ungetüm PowerPoint, wie in so vielen Konzernen, das Medium der Wahl (Qual) ist, um Informationen zusammenzustellen, Entscheidungsgrundlagen vorzustellen und von Strategien und Plänen zu überzeugen.

 

Ganz schön viel verlangt von einem Tool, das eigentlich in erster Linie zur Unterstützung des gesprochenen Wortes in Livepräsentationen genutzt werden sollte, statt mit 500-Worten-und-3-Diagrammen-pro-Folie im Ergebnis („dafür aber nur 10 Folien insgesamt!“) in E-Mail-Postfächern lagert – und verkalkt.

 

Frisch ans Werk also, um über die 2 Tage verteilt die Mechanismen von Story zu verstehen und anhand von Beispielen aus dem Burda-PR-Arbeitsalltag (von der Neubesetzung der Bambi-Verleihungs-Moderation über Homeoffice-Wünsche der Mitarbeiter …) Dramaturgien zu entwickeln, die – natürlich – ihren Weg in Powerpoint finden sollten.

 

Die wichtigsten Erkenntnisse:

Das Ziel vorm Auge! 
(„Für wen genau präsentiere ich das eigentlich und WOZU?)

Struktur auch im Prozess! 
(Powerpoint erst dann öffnen, wenn Struktur, Argumente, Symbole, … stehen) und schließlich

Bilder, Bilder, Bilder – die Macht der Bilder und die Fähigkeit damit Emotionen zu übertragen wird immer wieder unterschätzt.

 

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