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Die Theorie des Zwischenfreuens.

#Zwischenfreuen

ist der Sinnentaumel und positive Gemütszustand als Reaktion auf einen ersten Arbeitsschritt und/oder eines ersten (Zwischen-) Ergebnisses. Die Besonderheit liegt hierbei im frühen Stadium des sich Freuens.

 

Je nach Intensität zeigt sich das Zwischenfreuen in Form von Lächeln, Lachen, einem Freudenschrei, einem sogenannten High five oder einem Applaus.

Tritt in kurzer Zeit eine Vielzahl von Anlässen zum Zwischenfreuen auf, wird dies stets durch ein organisiertes Stelldichein etikettiert.

 

Zwischenfreuen ist im Gegensatz zur normalen Freude ausschließlich gut, da es nur im positiven Verhältnis zur geltenden Moral stehen darf. (Ausschluss von Schadenfreude, Konkurrenzdenken, Missgunst).

 

DEFINITION

 

PROFESSIONELLER KONTEXT

Im Organisationalen und Unternehmerischen ist das Zwischenfreuen die Anerkennung eines jeden Arbeitsschrittes.

Der Fokus liegt hierbei auf der Wertschätzung der einzelnen Elemente eines Prozesses: sowohl Fort- als auch Rückschritt. Einen Schritt zurück zu treten - Rückschritt - zeichnet somit die Achtsamkeit und Akzeptanz von Fehlern, welche für einen nachhaltigen und wirksamen Fortschritt als notwendig erachtet werden.

 

PERSÖNLICHER KONTEXT

Für den Menschen als individuelle Persönlichkeit bedeutet Zwischenfreuen den Ausdruck einer achtsamen, wertschätzenden und dankbaren Haltung seines Selbst und seiner Umgebung. Der Wirkungsbereich schließt sowohl das vermeintlich Alltägliche und Selbstverständliche als auch die einzelnen Schritte der persönlichen Entwicklung mit ein. Ausdruck dessen kann zum einem die (non-) verbale Dankbarkeit sein, und/oder zum anderen das Lob sich selbst gegenüber (materielle/immaterielle Belohnung).

 

HISTORIE & PHILOSOPHIE

Seit dem Jahr 2013 befindet sich das Zwischenfreuen insbesondere im unternehmerischen Kontext im Umlauf. Ursprünglich von Jan Graf erdacht, fand es als Haltung in der Beratung für Innovationsstrategien Verwegener & Trefflich seine praktische Umsetzung.

 

In der branchenweiten Zusammenarbeit mit Unternehmen und Organisationen stellten Verwegener & Trefflich wiederkehrend fest, dass es in den jeweiligen Prozessen stets eine gleiche Form der Durchführung gibt: Nach unzähligen Arbeitsschritten und monatelangen Projekten wird sich in einer Mittagspause in der Kaffeeküche des Unternehmens für einen minimalen Zeitraum getroffen und mit einem Erfrischungsgetränk angestoßen, während die Mitarbeitenden bereits mental wieder an ihrem Schreibtisch sitzen und an der nächsten Aufgabe arbeiten.

An dieser Stelle wird vom Gegenteil des Zwischenfreuens gesprochen - dem sogenannten Endfreuen - da es zu keiner nachhaltigen Wertschätzung des Teams und der jeweiligen Arbeit kommt.

 

Diese (un-) bewusste Handlungsweise führt zu Barrieren innerhalb der Veränderungs- und Innovationsfähigkeit der Unternehmen und Organisationen maßgeblich. Zur Verhinderung dessen und zum Abbau dieser Barrieren führt die Etablierung des Zwischenfreuens. Es handelt sich jedoch nicht um die reine Verwendung des Wortes, sondern um die gelebte Haltung dahinter. Hierzu zählen das Willkommenheißen von Ideen, die Wertschätzung von Projektanfängen und die Akzeptanz von Zwischenergebnissen.

 

 

MISSION

Um die Haltung sowohl im professionellen als auch im persönlichen Kontext zukunftsweisend zu verbreiten, wird die Veröffentlichung des Wortes Zwischenfreuen im DUDEN angestrebt. Die Verwendung, Umsetzung des Wortes und der entsprechenden Haltung soll somit Teil weltweiter Unternehmenskulturen werden.

 

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