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Innovation trifft Coaching

 

Coaching also. Aha. Warum denn gerade Coaching? Macht ihr nicht ‚Innovation‘? Stimmt.
Um den Bogen zur Innovation zu spannen, müssen wir ein wenig ausholen.

 

Die meisten haben den Begriff „Coaching“ schon mal gehört - er taucht gefühlt überall auf. Aber was bedeutet Coaching genau? Und was verbirgt sich bei Verwegener und Trefflich dahinter?

 

Coaching, wie wir es verstehen, und wie es ultimativ auch Entwicklung, Veränderung und Innovation zuträgt, ist – um es plastisch zu machen –  zunächst einmal schlicht ein Gespräch zwischen zwei Menschen auf Augenhöhe, bei dem eine(r), der oder die Coachee, ein Anliegen hat.
Meist geht es bei diesem Gespräch im weitesten Sinne um Veränderung. Jemand kommt mit einem bestimmten Thema oder an einem gewissen Punkt nicht mehr weiter, steckt irgendwo fest. Oft hat der oder diejenige - gefühlt - schon alles versucht, um das Problem zu lösen. Vielleicht auch nicht – möchte es aber auch gar nicht erst darauf ankommen lassen und lieber gleich eine gute Lösung finden …

 

Genau hier kommt der Coach ins Spiel. Er oder sie bietet sich mit voller Präsenz als Gegenüber und UnterstützerIn bei der Lösung des Problems an und hilft dem Coachee dabei, eine klare Zieldefinition sowie mögliche Wege zum Ziel zu entwickeln. Er unterstützt seine(n) Coachee dabei, mit inneren Widersprüchen aufzuräumen, neue Perspektiven zu finden und Lösungen zu entwickeln.

 

Schön. Aber…was hat das nun eigentlich mit Innovation zu tun?

 

Viel! Denn Innovation heißt Veränderung.

 

 

 

Und als Coaches sind wir Veränderungsbegleiter. Ob es um einen neuen Strategieprozess oder eine Veränderung der eigenen Rolle im Unternehmen geht, ob eine neue (Führungs-)Aufgabe oder ein Systemwechsel hin zu einem neuen, agileren System ansteht: All das bedeutet letztlich Veränderung. Und die ist, wir kennen es alle, stets eine Herausforderung – auf organisationaler, auf Team- und nicht zuletzt auf persönlicher Ebene.

 

In einem Coaching kann man die Themen eines Innovationsprozesses bearbeiten, die einem persönlich am Herzen liegen, mit denen man hadert oder wo man feststeckt. Themen, die vielleicht im Gruppen-Kontext in einem Workshop oder Training nicht unbedingt vor versammelter Mannschaft besprochen werden sollen, weil Sie keinen etwas angehen, weil sie unangenehm sind.
Oder Themen, die einem eigentlich noch nicht mal deutlich sind, die zwar noch unsichtbar und zunächst unerklärlich, aber doch merklich vorhanden sind und so mich oder eine Gruppe beschweren, aufhalten, demotivieren, …

Auch beim Licht ins Dunkel bringen und Stolpersteine sichtbar machen, kann ein/e Coach helfen.

 

Oft stehen genau diese Dinge, die wir nicht ansprechen, obwohl sie uns oder andere stören, nachhaltiger Veränderung im Weg. Dann sind alle noch so starken ‚sachlich-fachlichen‘ Bemühungen, um Produktentwicklung, Prozessveränderungen, Kulturmaßnahmen, … für die Katz. Deswegen gehört Coaching zu unseren zentralen Instrumenten in der Begleitung unserer Kunden durch Veränderung.

 

Innovation kann extrem unangenehm und anstrengend sein, weil wir per Definition unsere Komfortzone verlassen müssen. Dann hilft es, einen Coach zu haben, wo man sich von dem Ballast befreien kann, für den sonst kein Raum bleibt; einen Sparring-Partner, mit dem man die Dinge besprechen kann, die sonst zu kurz kommen.
Coaching bieten einen Schutzraum, in dem auch peinliche Dinge Platz haben und niemand dafür verurteilt wird. Denn als Coaches wissen wir, nicht zuletzt aus jahrelanger Selbsterfahrung: Wir alle haben unsere Peinlichkeiten, Widersprüche und Unzulänglichkeiten. Und nur, wenn wir uns Ihnen stellen, können wir wirklich etwas bewegen.

In einem Satz: Innovation und Coaching passen wie die Faust auf’s Auge. Denn erst wenn ich meine persönlichen Werte, meine Motivation, aber auch meine wunden Punkte und inneren Widerstände erkannt und in den Veränderungsprozess integriert habe – kann‘s auch im Team und in der Organisation, in Prozessen und Produkten wirklich innovativ werden.

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