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Im "KAOS" zum "Buzz-Stop"

9 May 2019

Gestern, am 07.05.2019, war es wieder soweit – Verwegener & Trefflich hat dem ganzen Buzz um’s Thema SmartWork ein fettes „Stop“ vor die Nase gesetzt… oder auch einen ordentlichen „BuzzCheck“ gemacht, wie ein Teilnehmer ganz treffend angemerkt hat.


Wir wollten wissen, was hinter dem Thema SmartWork steckt. Wo kommt der ganze Wirbel diesbezüglich her? Wie ernst ist er zu nehmen? Und wie kann man sich als UnternehmerIn selbst verorten? Welche Handlungsimpulse ergeben sich aus dem Gelernten? Alles Fragen, die gestern genauso im Fokus standen, wie Spaß, originelle Methoden, und Zeit zum Austausch und Kontakte knüpfen. Soweit die Theorie…

 

Und jetzt ganz praktisch – wie war’s?

 

Ich fange mal mit meinem ganz persönlichen Erleben an. Für mich war es gestern zum einen sehr spannend und zum anderen sehr entspannt. 😊 Ich durfte nämlich mal eine ganz andere Rolle und Perspektive als gewohnt einnehmen und selbst als Teilnehmerin in der KAOS-Kulturwerkstatt, direkt am See in Lindenau dabei sein. Was ein Erlebnis!

 

Der Tag startete für mich mit heißem Kaffee, Selbstreflexion und ungewohnt tiefen wie anregenden Gesprächen zu Themen wie: Welche Entscheidung, mein Leben nachhaltig beeinflusst hat oder was ich tun würde, wenn ich nie mehr schlafen müsste... Ein geschickter Trick sorgte für den so ungewöhnlichen Tageseinstieg, denn wir durften zu Beginn noch nichts verraten, außer unserer Vornamen, nicht aber aus welchem Unternehmen wir kommen und welche Position wir dort bekleiden – das wurde erst am Nachmittag aufgelöst.

 

Super Ansatz! waren sich alle einig. Interessant, was passiert, wenn unsere mentalen Schubladen mal zu bleiben und man mal nicht über die üblichen Themen spricht… da purzeln die üblichen Barrieren ganz schnell und schwupp! - es menschelt.

 

 

Alles Buzz, oder was?!

 

 

Es folgte ein intensiver Blick auf und ein Eintauchen ins BuzzStop-Modell, einem V&T Tool, das auf dem Hype-Cycle von Gardner und dem Winston-Modell aufbaut und dabei hilft, Trends zu analysieren und Handlungsoptionen zu entwickeln. Wir überlegten nicht nur, welche Erfindungen und Prototypen zum Thema SmartWork so da draußen rumschwirren, sondern auch welche gesellschaftlichen Bedürfnisse das Thema pushen und welche Widerstände dafür sorgen, dass bestimmte Entwicklungen gebremst werden.

 

Mit dem Modell würde ich gerne mal ein Team-Training machen, da könnte man einiges dran ablesen!“, meinte Jens, ein Teilnehmer, im Anschluss zu mir.



Function follows form und heilende Gärten

 

Danach ging‘s, nach einer kleinen Runde Smart-Work-Pantomime (Versuchen Sie doch mal einen ergonomisch höhenverstellbaren Büro-Schreibtisch pantomimisch darzustellen…) mit den Augen und Ohren öffnenden Inputs von SmartWork-App-Entwickler Adrian Toschka (Uni Weimar) und Arbeitsweltverbesserer Guido Rottkämper (design2sense) weiter. Es fielen Thesen wie „Form follows function? Function follows form!“ und wir erfuhren unter anderem, wie Bürokultur von heilenden Gärten inspiriert werden kann sowie dass es durchaus smart sein kann, vom Strand aus zu arbeiten – oder vom See, wie wir gestern… 😊

 

 

Kollegialer Support, neue Netzwerke, Beziehung auf Augenhöhe

 

Nicht zuletzt ging’s ans Eingemachte und es wurden auf den von uns Teilnehmenden mitgebrachten Fragestellungen zum Thema SmartWork kreativ Ideen entwickelt wie etwa die „Moderierte Strategie-Karaoke“ oder die innovativen „Bionic Jobs“.

 

Abgerundet wurde der Tag durch ein von V&T angeleitetes kollegiales Coaching auf konkreten Problemstellungen der TeilnehmerInnen und ihrer Unternehmen, wo man mal am eigenen Leib die transformierende Kraft von guten Fragen und aufmerksamen Zuhörern erfahren durfte. Für mich immer wieder erstaunlich, wie ähnlich die Fragen sind, die Menschen aus den verschiedensten Branchen umtreiben… und schön zu sehen, wie wertvoll ein branchenübergreifender, kollegialer Austausch auf Augenhöhe ist und wie gut er funktioniert.

 

Natalie, die den Tag zusammen mit Daniel moderiert hat, hat es so prägnant wie möglich zusammengefasst, weshalb ich sie gerne im O-Ton zitieren möchte: „Also, ich hatte Spaaassss!“

Schön, so soll’s sein. Denn mit Spaß lernt sich’s erfahrungsgemäß am besten! 😊

 

Mein Fazit: Schön, dass wir als V&T mit unserer Veranstaltung einen Beitrag dazu leisten können, dass Menschen ins Gespräch kommen, sich zeigen und vernetzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Selbst dabei sein?!

 

 

Wenn Du Dich jetzt schon fragst, wie Du dieses Event nur verpassen konntest, können wir Dich beruhigen: Am 25. September 2019 gibt’s die nächste Gelegenheit. Da wird wieder ordentlich Buzz gemacht, gecheckt und gestoppt: Wie viel […]* muss sein?“. Hier kannst Du Dir jetzt schon Deinen Platz sichern, wenn Du beim nächsten BuzzStop gerne dabei sein magst oder uns verraten, welches Buzz-Thema dich umtreibt und du gern durchdringen möchtest.

 

*Thema folgt. Wie freuen uns auch über Deinen Input dazu, welches Thema Du gerne mal unter die BuzzStop-Lupe nehmen würdest - lass uns einen Kommentar da!

 

 

 

Und das sagen unsere TeilnehmerInnen

 

 

Ein unglaublich kreatives, kurzweiliges Format… Eine Fragestellung von allen Seiten beleuchten. Raum, sich mit anderen Experten auszutauschen. Gerne wieder.

 

Alexander Gerlach (Strategisches Innovationsmanagement - GC-Gruppe)

 

 

 

 

Super interessantes Format, das mir im Austausch mit interessanten Leuten neuen Input geliefert hat.

 

Bettina Brammer (Partnerin - VivoSensMedical GmbH )

 

 

 

 

 

 

Smart work, new work, Agilität, activity based work…wen diese Begriffe umtreiben, der ist bei V&T super aufgehoben. Mit Methode, Charme & einer nötigen Prise Humor greift das Team diese Themen auf, führt UnternehmerInnen zusammen, gibt inhaltlichen Input und regt zum Nachdenken und Weiterdenken an.

 

Kathleen Vogel (Leiterin Finanzen & Organsationsentwicklung - pioneer communications GmbH)

 

 

 

Eine perfekt organisierte und strukturierte Veranstaltung mit toller TeilnehmerInnen-Mischung, super Zeitmanagement, Input-Output, Austauschmöglichkeiten und und…ich komme gerne wieder!

 

Sybille Fuhrmann (Medienwissenschaftlerin/ Bildungsreferentin - Diakonie Mitteldeutschland)

 

 

 

 

 

 

Noch ein paar Eindrücke

 

 

 

 

 

 

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