© 2020 Verwegener & Trefflich

Verwegener Jahresrückblick

6 Dec 2019

Lasst es uns zusammen tun!

 

Den Jahresrückblick 2019 wagen…

 

Das Zweite tut es, die Kanzlerin tut es, und auch Kabarettisten wie Django Asül lassen es sich nicht nehmen, in einem Jahresrückblick das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. 

 

Was ist mit Dir? Gibt es bei Dir im Unternehmen einen Jahresrückblick? Oder tust Du das vielleicht privat?! Fragst Du Dich am Ende des Jahres: „Was ist eigentlich passiert? Worüber habe ich mich gefreut, worauf bin ich stolz? Wer hat mein Jahr bereichert? Und was kann ich lernen aus den Ereignissen, die nicht so ganz optimal gelaufen sind? Und was von den Dingen aus dem letzten Jahr, darf genau da bleiben – im letzten Jahr, was kann ich also loslassen?“

 

Wir haben uns dieses Jahr auch Mal bewusst gefragt:

 

Was haben wir 2019 eigentlich alles gemacht und was dabei gelernt? Wovon waren wir beeindruckt? Und haben festgestellt: WOW! Was für coole Projekte wir 2019 begleiten durften! In welch spannende Themen wir unsere Nase stecken durften! Was für spannende Menschen unseren Weg bereichert haben! Und was für Humbug durften wir erkennen, den wir 2020 getrost hinter uns lassen können.

 

Die spannendsten Erkenntnisse, Erfahrungen und Erlebnisse wollen wir Euch natürlich nicht vorenthalten.

 

2019 war für uns das Jahr der großen Veranstaltungen!

 

Gleich vier Großveranstaltungen haben wir 2019 gewuppt. Ja, wir sind mächtig stolz auf uns. Denn neben der ganzen harten Arbeit, die da drin steckt, hatten wir trotzdem eine Menge Spaß zusammen, haben gelernt wie gut wir als Team funktionieren, und selbst wenn mal eine/-r mitten in der Hochphase krank wird, die Veranstaltung zur vollsten Zufriedenheit unserer Auftraggeber rocken. Komfortzone adé! Wir alle durften „Kontrolle abgeben“ lernen und uns mit neuen Herausforderungen konfrontiert: Sei’s zum ersten Mal vor 300 Leuten sprechen, sei es AbteilungsleiterInnen aus dem Unternehmen als Moderatorinnen einbinden, sei es ein Workshop-Format zum ersten Mal mit über 600 Leuten auszuprobieren. Und trotz aller Aufregung und Sorgen: Am Ende ist alles aufgegangen.

 

Aber ja, 2019 war das Jahr des Adrenalins. Wir waren gefordert, unter Strom, am Rande unserer Komfortzone. Umso schöner, von einem Team, von Menschen umgeben zu sein, wo man das äußern darf, und auch Zweifel, Ängste und Sorgen ihren Raum finden.

 

 

Was haben wir gemacht?

 

Wir haben mit Führungskräften im „Agilität erleben“-Format Protoyping geübt, haben im Rahmen der kompletten Belegschaft einer Bank eine Vision und ein Leitbild spielerisch erarbeitet, haben Kundenthemen wie „Mobile Dispatch“ oder „Kundenfokus“ in interaktive Workshops verpackt. Sowohl abstrakte Themen als auch konkrete Themen der Organisations-Entwicklung haben wir erlebbar gemacht – mit Spiel, Freude und Leichtigkeit einerseits und Raum um Sorgen und Bedenken anzumelden anderseits!

 

Unsere Erkenntnis: Großgruppenveranstaltungen im Workshop-Format machen Spaß und bringen‘s! Wenn man viele Menschen im Unternehmen erreichen will, wenn man ein neues Thema platzieren oder alle einbeziehen, befragen oder aktiv werden lassen möchte – dann sind „Mitarbeitertage“, „Führungskräftetage“ und andere große Formate echt eine sinnvolle Option – und wir haben Freude dran, Sie individuell zu gestalten.

 

Unser Vorsatz: Emotionale Entwicklung nehmen wir 2020 definitiv wieder mit ins Programm! Denn wenn man statt vorgeschützter Zuversichtlichkeit auch mal Zweifel äußern darf [„Was, wenn alles schief geht und ich vor hunderten von Menschen da oben meinen Text vergesse??!“], kann man über sich hinauswachsen. Wenn man sich auch im Business Kontext verletzlich zeigen darf, ohne dass irgendjemand einen dafür verurteilt – dann ist mit den richtigen Menschen unterwegs. 😊 Denn empathischer und offener Umgang mit jeder Form der Emotion fördern unsere Weiterentwicklung!

 

 2019 war für uns das Jahr von Tiefgang und Weitblick

 

Ob Visionsentwicklung, Strategieentwicklung oder Zukunft der Zusammenarbeit – 2019 war voll mit spannenden Kundenprojekten, die sowohl Tiefgang als auch Weitblick erfordert haben. Was haben wir gemacht? Dass Strategieentwicklung ohne eine klare Vision schwierig ist, wussten wir bereits. 2019 duften wir daher gleich mehreren Unternehmen dabei helfen, eine richtungsweisende Vision zu entwickeln. Also eine Vision, die zu mehr da ist, als nur für die Unternehmenskommunikation nach außen, die Zusammenhalt stärkt und motivieren kann. Damit kann dem oft bemängelten Silodenken in Unternehmen ein Riegel vorgeschoben werden. Wir beobachten: wo vorher jede Abteilung ihr eigenes Ding gemacht hat, half gemeinsame Visionsentwicklung nicht nur dabei, den notwendigen Austausch zu befördern, sondern auch die Strategie und Ziele des Unternehmens und der verschiedenen Abteilungen aufeinander abzustimmen.

 

Ja, Visions- und Strategieentwicklung sind eine super Kombination. Das hat sich auch 2019 bewahrheitet. Gemeinsam betrachtet garantieren sie nicht nur nachhaltige sondern auch wertebasierte Veränderung. Und Unternehmen, die eine wirklich auf Resonanz treffende Vision haben, fällt es viel leichter zusammenzuarbeiten.

 

Und da wären wir beim nächsten Thema 2019 angelangt: Zusammenarbeit. In verschiedenen unternehmensinternen V&T Workshops 2019 ging’s genau darum. Es ist immer wieder eine Herausforderung Führungskräfte aus ihrer freundlichen Komfortzone zu locken und sie zu ermutigen, die potenziell konfliktbeladene Konfrontation zu suchen - zwischen Kundendienst und Vertrieb etwa, da kann’s schon mal krachen. Im November haben wir dafür die Metapher eines U-Bahn-Netztes bedient und gemerkt, wie super das funktioniert. Wir konnten nicht nur auf spielerische Art und Weise konfliktbehaftete Themen im Führungskreis unseres Kunden an die Oberfläche locken, wir haben es auch geschafft, die Konfliktfelder produktiv zu nutzen und neue, funktionale Kooperationsbahnen zu etablieren.

 

Unsere Erkenntnis: Statt klassischer Team-Building-Maßnahmen und Spielen, hat sich für uns gezeigt, dass es, gerade in Führungsteams oft zielführender ist, konkrete und zentrale Themen der Zusammenarbeit – wie etwa die Verantwortungsverteilung zwischen Geschäftsführung und Führungskreis – in einem mehrtägigen Führungskräfte-Workshop spielerisch anzugehen. So können die knappen (Zeit-) Ressourcen der Teilnehmenden effizient genutzt werden und nachhaltig und mit Freude direkt anwendbare Vorgehensweisen für den Alltag erarbeitet werden.

 

 

Und, wie sieht der U-Bahn-Plan bei euch aus? Welche Stationen, also Abteilungen, sind in eurem Unternehmen miteinander verbunden? Gibt es eine Hauptachse? Welche Linien sind vollkommen überlastet? Und welche Stationen sind Geisterbahnhöfe und werden von niemandem sonst angefahren?! Erkenntnis 2019: Unterschätze nie die Kraft von Bildern!

 

Und, was haben wir noch gelernt? Kontinuierliche Strategiearbeit lohnt sich. Für kleine wie große Teams. Manche Teams begleiten wir mittlerweile seit mehreren Jahren bei ihrem Strategieprozess, mit anderen haben wir 2019 die Zusammenarbeit erst begonnen.

 

Klingt interessant? Ist es auch! Wer eine Tour durch unser Innovationsstrategiesystem unternehmen möchte, wird nachdem das Team eine starke Vision entwickelt hat, das bestehende Geschäftsmodell beleuchten, kreativ weiterentwickeln und so aufbereiten, dass es im Alltag sichtbar und nützlich ist, um, darauf basierend, strategischen Handlungsfelder herauszuarbeiten. Danach heißt es: Priorisieren, aus Vision, Trends und Business Modell konkrete Projekte ableiten und ggf. auch neue, individuelle angepasste, mal mehr mal weniger agile Methoden des Projektmanagements etablieren. Während eines solchen Prozesses von strategischer Innovation beleuchten wir Bewährtes ebenso wie die ungenutzten kreativen Chancen und das Innovationspotential. Auch 2019 hat wieder gezeigt: Strategiearbeit ist ein kontinuierlicher Prozess, der nie endet. Wer sich dieser kontinuierlichen Aufgabe immer wieder stellt und es schafft, selbst bei Alltagsaufgaben den Bezug zur Strategie herzustellen, wird mit Effizienz und Klarheit in der Zusammenarbeit belohnt.

 

2019 war für uns das Jahr von der neuen Zusammenarbeitsformen!

 

Ob Agilität oder Smarte Ideen – 2019 haben wir gelernt, was New Work, New Pay und Smart City gemeinsam haben. Ob in Kundenprojekten oder in unserem eigenen Workshop-Format BuzzStop: Agilität, Smart Work, Smart City – überall sprossen 2019 neue Formen der Zusammenarbeit aus dem Boden. Und wir von V&T waren oftmals live dabei. Sei es bei einem Stadtwerk in Süddeutschland, wo wir die „Smart City Innovation“ mit einer mehrtägigen Workshop-Reihe mit vorantreiben durften oder beim Thema New Work – oder New Pay, wo agile Arbeitsweise, Raumkonzepte und das Miteinander nicht mehr getrennt voneinander denkbar sind.

 

Was wir gelernt haben? Zum Einen, dass Innovationsvorhaben nicht mal eben in einem kurzen Sprint erledigt sind: Sowohl Budget als auch interne Ressourcen müssen über eine längere Zeitspanne bereitgestellt und eingeplant  werden, um wirklich nachhaltig an neuen Themen arbeiten zu können. Wir beobachten immer wieder: Diese Investition in die Zukunft ist zwar kurzfristig ein finanzieller Aufwand, zahlt sich aber langfristig fast immer aus.

 

Zum anderen, dass Zusammenarbeit viele spannende Dimensionen hat: und eine davon ist die Zusammenarbeit mit dem Kunden. Großen Spaß hatten wir da beispielsweise im April 2019 bei einem 'Kunden-Workshop' eines Beförderungsunternehmens, wo ‚normale Bürger' eingeladen wurden und wir und unser Kunde first hand erfahren konnten, was Kunden tatsächlich als Vorteil einer neuen „Vorteilskarte“ sahen und was eher nicht. So bekommt man als Unternehmen die realen Antworten auf die Frage, was die Kunden wohl dazu sagen würden und nicht nur die - im bequemen Abstand im Rahmen eines Workshops erdachte Antwort darauf, "was Kunden wohl wollen?". Unsere Erfahrung bestätigt auch 2019 wieder: Rausgehen und mit (potentiellen) Kunden reden lohnt sich jedes Mal wieder!

 

Was für ein Jahr! Wir freuen uns auf noch viel mehr davon in 2020. Es bleibt spannend.

 

 

 

 

 

 

Share on Facebook
Please reload

Schlagwörter
  • Black Instagram Icon