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Ulli Holzmann

Was sind die inhaltlichen Schwerpunkte deiner Arbeit bei Verwegener & Trefflich? 

Ich begleite Teams in Veränderungsprozessen oder -vorhaben. Mal sind es feste organisatorisch zusammengehörige Teams, die mit den ihnen bekannten Mitteln nicht mehr weiterkommen und ihre Zusammenarbeit effektiver und ihre Beziehungen freudiger gestalten wollen. Und mal sind es temporär zusammengestellte Teams, welche Neuland erforschen wollen, z.B. Produkt-Neuland, Struktur-Neuland oder Führungs-Neuland. Im Kern geht es darum, wie die Zusammenarbeit von Individuen im organisatorischen Kontext gelingen kann und welche Strukturen und Mindsets dafür nötig sind.

 

Was war ein Highlight in deiner Arbeit bei Verwegener & Trefflich oder in einem Kundenprojekt bisher?

Schwer hier nur ein Highlight zu nennen, da es für mich immer ein Highlight ist mit Menschen zu arbeiten und diese in eine Bewegung zu begleiten, die sie nachhaltig weiterbringt – davon hatte ich dankbarerweise in den Jahren bei V&T einige. Wenn ich eines benennen muss, so war es die Situation, dass ich 1,5 Tage mit einer Gruppe von ca. 20 super schlauen und beschlagenen (über-souveränen, häuptlingshaften, tendenziell unberührbaren, …) Bereichsleitern zusammenarbeiten durfte und wir es geschafft haben einen solchen Raum für Offenheit und echten Austausch zu gestalten, dass alle völlig „beseelt“ aus dem Workshop rausgegangen sind.

 

Was waren deine wichtigsten Lernerfahrungen?

Zwischenmenschliche Kooperation ist eine hochkomplexe Angelegenheit, die ganz einfach wird, wenn die einzelnen Akteure benennen können, was sie brauchen, um gut kooperieren zu können. Es ist einfach, aber nicht leicht 😊

 

Neben den offensichtlichen Themen deiner Arbeit – welche Themen lassen deine Augen leuchten, deine Ohren groß oder deinen Mund plauderig werden?

Skat, Doppelkopf und alle anderen Karten und Gesellschaftsspiele, die ich kenne oder auch noch nicht. Ich glaube daran, dass unsere Kinder in der Schule das meiste an eigentlich natürlich angelegter Kooperations-Kompetenz verlernen, was wir in unserer Arbeit nun mit viel Energie wieder neu entdecken müssen. Daher kann ich mich für Schulentwicklung genauso sehr begeistern, wie für intensive Gespräche mit Abiturienten über die Möglichkeiten und Chancen der Arbeits- und Lebensgestaltung als Alternativkonzept zur simplen „Berufswahl“ für‘s Leben. 

Und ich philosophiere sehr gerne mit Menschen über alle möglichen Themen, welche das Leben so mit sich bringt

 

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